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Kampagne 2006


Kann «billig» Sünde sein?

«Geiz ist geil» oder «Ich bin doch nicht blöd» – dieses sind die Verkaufsslogans der gegenwärtigen Konsumwelle. Was beim Konsumgut durchaus erstrebenswert sein mag, hat bei den tierischen Nahrungsmitteln aber seine Grenzen. Denn:

Billige Nahrungsmittel sind billig, weil sie aus tierquälerischen und umweltbelastenden Massenbetrieben stammen. Denn eine tiergerechte Haltung kostet. Daraus folgt: Billige Eier werden immer auf Kosten der Tiere angeboten, Einsparungen werden am schwächsten Glied der Kette vorgenommen.

Die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten sind sich dieser Zusammenhänge bewusst: Bereits 1978 haben sie die Legebatterie an der Urne verboten, und sie haben Gesetze im Dienste der umwelt- und tiergerechten Tierhaltung gutgeheissen. Darum kosten Schweizer Eier mehr als Billig-Eier – sie sind ein gesundes, hochwertiges Nahrungsmittel von gesunden, glücklichen Hennen.

Die neue Kampagne des GalloSuisse reagiert auf die gegenwärtige «Geiz ist geil»-Welle. Leider sind sich viele Konsumentinnen und Konsumenten offenbar nicht bewusst, unter welchen Bedingungen billige Nahrungsmittel produziert werden. Billige Preise sind nur möglich, weil das Tier den Preisunterschied – oder besser – die Zeche zahlt.

Schweizer Hühnerpass

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