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Ausbildung

Die Geflügelhaltung ist eine komplexe Materie, deren Handhabung gelernt sein will. Das traditionelle Qualitätsbewusstsein der Schweizer Verbraucher und die Importkonkurrenz erfordern von den Geflügelhaltern, einwandfrei zu produzieren. Dies hat die schweizerische Geflügelwirtschaft dazu veranlasst, die Geflügelhaltung nach höchsten professionellen Standards voranzutreiben und stets an der Spitze des Fortschrittes zu marschieren – eine Entwicklung, die sich mit der strengen Tierschutz- und Umweltschutzgesetzgebung noch verschärft hat.

 

Der damalige Schweizerische Geflügelzuchtverband gründete 1935 die Schweizerische Geflügelzuchtschule, heute Aviforum. Diese bildet Interessierte zu Geflügelzüchtern aus. Am Ende der dreijährigen Ausbildungszeit steht ein Diplom für Geflügelzüchter, das vom Bundesamt für Berufsbildung und Technologie anerkannt wird. Nach weiteren Praxisjahren und dem Besuch eines Betriebsleiterkurses kann der Abschluss als Geflügelmeister erreicht werden.

Tierbetreuung

Das Besondere an der Geflügelhaltung ist, dass der Geflügelhalter nicht einzelne Tiere betreut, sondern ganze Herden. Störungen bei einzelnen Tieren geben ihm Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand ganzer Herden. Ausserdem sind Störungen oft unspezifisch, ihre Ursache lässt sich nicht ohne weiteres bestimmen. Oberstes Gebot in der Geflügelhaltung ist die Hygiene. Damit lässt sich der Ausbruch mancher Krankheit verhindern.

 

Trotz guter Betreuung lassen sich Krankheiten nicht immer vermeiden. Dazu zählen Bakterien- und Virusinfektionen sowie Parasitenbefall. Allfällig auftretende Krankheiten werden durch den Tierarzt behandelt.