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Die Qualität eines Eies beginnt bereits am Anfang der «Produktionskette» und lässt sich qualifizieren. Ein Schweizer Ei zeichnet sich durch folgende – nachweisbare – Qualitätsmerkmale aus:

  • Sämtliche Produktionsauflagen und Qualitätsvorschriften, wie sie hier zu Lande gelten – sind für die Eierproduzenten verbindlich und für die Allgemeinheit nachprüfbar.
  • Mit dem in der Tierschutzgesetzgebung verankerten Käfigverbot ist sichergestellt, dass Schweizer Eier von Tieren stammen, die in tiergerechten Ställen gehalten werden.
  • Die Höchstbestände von 18'000 Hennen schliessen die im Ausland üblichen «industriellen» und auch aus ökologischen Erwägungen nicht unbedenklichen Betriebe mit Hunderttausenden von Tieren aus.
  • Die Höchstbestände und die geregelte Mistentsorgung stellen sicher, dass die Böden und die Gewässer nicht übermässig mit Schadstoffen belastet werden.
  • Für die Aufzucht und Vermehrung gelten strenge Anforderungen bezüglich Haltung, Krankheitsprävention und Fütterung. Eine Junghenne aus Schweizer Produktion bietet Gewähr für optimale Vitalität, Gesundheit und Legeleistung.
  • Im Fernhalten von Krankheiten wie NCD und Salmonella enteritidis ist die Schweiz weltweit einsame Spitze. Das hierzulande praktizierte Präventionskonzept im Kampf gegen Tierseuchen basiert darauf, die Tiere nicht nur gesund zu erhalten, sondern von Krankheitserregern fern zu halten. Antibiotika dürfen nur zu therapeutischen Zwecken auf Geheiss des Tierarztes eingesetzt werden.
  • Die Mischfutterindustrie hat einen hohen Qualitätsstandard erreicht. Auf Verlangen des Marktes verzichtet sie freiwillig auf die Beimischung von tierischem Eiweiss. Der Einsatz von antimikrobiellen Leistungsförderern ist verboten.
  • Das Postulat, Nahrungsmittel dort zu produzieren, wo sie gebraucht werden, ist in der Schweizer Eierproduktion erfüllt. Die Produktion «um die Ecke» garantiert kurze, ökologische Transportwege und höchste Frische.
  • Die Lebensmittelverordnung legt verbindlich fest, wie die Eier zu deklarieren sind, bis wann sie als Frischeier verkauft werden dürfen und wie sie zu lagern sind.
  • Die neue Lebensmittelverordnung verlangt von den Eierproduzenten eine belegbare qualitative Selbstkontrolle.