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Der schweizerische Eiermarkt befindet sich in einem grundlegenden Umbruch, und zwar als Folge des 1995 abgeschlossenen WTO-Abkommens (früher: Gatt). Dieses hat den bereits früher weit gehend liberalisierten Eiermarkt zusätzlich geöffnet: Der Import von Eiern ist grundsätzlich frei, das heisst, der Eierhandel darf Eier im Rahmen des Kontingents zum Vorzugszoll von ca. 3 Rappen pro Ei frei importieren. Das Kontingent wurde in den letzten Jahren bei weitem nicht ausgeschöpft. Würde es überschritten, hätte dies einen Ausserkontingentszuschlag von ca. 20 Rappen je Ei zur Folge.

Die Schweizer Eier gelangen vom Produzenten über den Gross- und Detailhandel zum Endverbraucher. Zahlreiche Produzenten liefern ihre Eier direkt an Endverbraucher, oder die Eier können "ab Hof" gekauft werden. Man spricht hier von der Direktvermarktung.