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Es gibt über 2'000 Salmonellenstämme, aber nur wenige können beim Menschen zu Erkrankungen führen. Einer dieser Stämme ist die Salmonella enteritidis. Mit dem Aufkommen vermehrter Salmonellose-Erkrankungen beim Menschen wurde oft das Ei verdächtigt. Deutsche Wissenschafter haben festgestellt, dass das Ei in der Salmonellen-Problematik «zu Unrecht» auf der Anklagebank sitze. Das Ei verfügt während der ersten drei Wochen über einen natürlichen Enzymschutz gegen die Vermehrung von Keimen.

Ausserdem haben die Schweizer Geflügelhalter alles daran gesetzt, salmonellenfrei zu produzieren: Tiere, Ställe und Zulieferungen wie Futter und Wasser werden strikte auf Salmonellen kontrolliert, um so Einschleppungen zu verhindern. Die Schweizer Produzenten gehen bei ihren Kontrollen meist noch weiter als der Gesetzgeber. Wer also frische Schweizer Eier kauft, kann diese – richtige Lagerung und Hygiene vorausgesetzt – bedenkenlos auch roh konsumieren. Bei gekochten und erhitzten Eierspeisen besteht ohnehin keine Gefahr, weil die Salmonellen dabei abgetötet werden.