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Neben der Kuh zählt das Huhn zu den wertvollsten Nutztieren: So wie die Kuh ein Leben lang Milch liefert und uns am Ende noch mit Fleisch versorgt, so legt das Huhn fast jeden Tag ein Ei und bringt danach als Suppenhuhn Abwechslung in den Menüplan. Es ist zudem äusserst genügsam, braucht als kleines Tier wenig Platz und macht nach den Fischen am meisten aus einer Einheit Futter. Das dürften Gründe gewesen sein, warum seine Domestikation im südostasiatischen Raum bereits vor 6000 bis 8000 Jahren begann.

Ganz grob unterscheidet man zwischen Rassehühnern und Wirtschaftshühnern. Die Rassen können nochmals in normalwüchsige und Zwerghühner unterteilt werden. Zudem gibt es unterschiedliche Rassegruppen, beispielsweise den des Asiatischen Typs. Ursprünglich wurden die Wirtschaftshühner gleichzeitig auf Lege- und Mastleistung gezüchtet. Diese Hühner, bei denen beide Eigenschaften optimal ausgeprägt waren, wurden unter anderem auch Zweinutzungshühner genannt. Heute muss die Lege- und Mastleistung aus Wirtschaftlichkeitsgründen getrennt gezüchtet werden. So legt eine Legehenne in einem Jahr etwa 300 Eier und Masthühner erreichen schon nach 40 Tagen ein Gewicht von 2 Kilogramm.