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Mehrheit achtet auf Herkunft

Gemäss einer vom BLW in Auftrag gegebenen Umfrage, ziehen 52 bis 79 Prozent der Leute Schweizer Nahrungsmittel, den Importen vor.

Die Grafik zeigt, dass gemäss einer vom BLW in Auftrag gegebenen Umfrage 52 bis 79 Prozent der Leute Schweizer Nahrungsmittel den Importen vorzieht. Die Hälfte bis zwei Drittel sind auch bereit, für Schweizer Produkte in den Läden mehr zu bezahlen als für vergleichbare Importware. Besonders hervorzuheben ist natürlich, dass beim Schweizer Ei die Treue am grössten ist. 79% der Befragten gaben zu Protokoll, sie kaufen immer Schweizer Eier. Unglaublich!

Kann «billig» Sünde sein?

«Geiz ist geil» oder «Ich bin doch nicht blöd» – dieses sind die Verkaufsslogans der gegenwärtigen Konsumwelle. Was beim Konsumgut durchaus erstrebenswert sein mag, hat bei den tierischen Nahrungsmitteln aber seine Grenzen. Denn:

Billige Nahrungsmittel sind billig, weil sie aus tierquälerischen und umweltbelastenden Massenbetrieben stammen. Denn eine tiergerechte Haltung kostet. Daraus folgt: Billige Eier werden immer auf Kosten der Tiere angeboten, Einsparungen werden am schwächsten Glied der Kette vorgenommen.

Die Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten sind sich dieser Zusammenhänge bewusst: Bereits 1978 haben sie die Legebatterie an der Urne verboten, und sie haben Gesetze im Dienste der umwelt- und tiergerechten Tierhaltung gutgeheissen. Darum kosten Schweizer Eier mehr als Billig-Eier – sie sind ein gesundes, hochwertiges Nahrungsmittel von gesunden, glücklichen Hennen.

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Der Eierkonsum

2012 wurden in der Schweiz 948 Mio. Schaleneier konsumiert, wovon 765 Mio. aus Schweizer Produktion. Dies entspricht einem Marktanteil von 74.41 Prozent. Unter Einbezug der durch die Nahrungsmittelindustrie und das Gewerbe verarbeiteten Eier, die vornehmlich aus dem Ausland stammen, betrug der Pro-Kopf-Verbrauch Eier und Eiprodukte 174.5 (*) Stück.

(*) Gemäss korrigierter Berechnungsmethode, d.h., ohne Einbezug von Eiern, die im Rahmen des Veredlungsverkehrs importiert und als verarbeitete Produkte wieder exportiert wurden; entsprechende Zahlen sind seit 2012 verfügbar