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Das Hausgeflügel gehört zoologisch zur Klasse der Vögel, die mit etwa 8'500 Arten eine der artenreichsten Klassen der Wirbeltiere darstellt. Es kann den folgenden vier Kategorien zugeteilt werden:

- Laufvögel (Strausse und Emus)
- Wasservögel (Gänse und Enten)
- Taubenvögel (Tauben und Felsentauben)
- Hühnervögel (Hühner, Fasane, Wachteln,
   Perlhühner, Truthühner)

Auch wenn einige Vögel wie Strausse und Pinguine nicht fliegen können, ist der gesamte Körperbau auf den Flug eingestellt. Das belegen folgende Körperbau-Merkmale:

  • Die Schultergliedmassen haben sich zu Flügeln umgebildet.
  • Das Körpergewicht hat sich auf einen Schwerpunkt in der Mitte des Körpers konzentriert – Zähne mit entsprechenden Kieferknochen und -muskulatur fehlen, der Muskelmagen ersetzt die Zähne.
  • Das absolute und spezifische Gewicht wurde minimiert; so finden sich beim Geflügel luftgefüllte Knochen, Luftsäcke und ein voluminöses Federkleid. Das Embryo entwickelt sich ausserhalb des Körpers, Eierstock und Eileiter sind nur einseitig ausgebildet, Harnblase und äussere männliche Geschlechtsorgane fehlen.
  • Die Augen sind gut ausgebildet, der Hals ist wendig, und Ohrmuscheln fehlen, was für optimale Windschlüpfigkeit sorgt.